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Das Webdesign Handbuch

Das liegt das Ding also. 780 Seiten geballte Webdesign-Lektüre. Ein gutes Jahr, unglaublich viele Stunden vor Word-Dateien und Webseiten und ein Arbeits- und Schreibaufkommen, das jede „Work-Life-Balance“-Diskussion ad absurdum führt, hat dieses Werk gebraucht.
„Webdesign – Das Handbuch zur Webgestaltung“ ist mein erstes Werk als Fachautor und das gleich beim renommierten Fachverlag Rheinwerk Verlag (ehemals Galileo Press).

Das Webdesign Handbuch

Ein Buch, dass alle Design-Aspekte bei der Webseitengestaltung ausführlich beleuchtet. Ein kurzer Blick in das Inhaltsverzeichnis zeigt die Themenvielfalt:

  • Prinzipien modernen Webdesigns
  • Briefing, Website-Konzeption, Projektmanagement
  • Typografie und Webfonts
  • Farbe im Web, Farbkonzepte und -harmonien
  • Layout und Raster
  • Informationsarchitektur
  • Navigation, Buttons, Links
  • Grafiken, Bilder, Icons
  • Webdesign-Stile, aktuelle Webtrends
  • Animationen, multimediale Elemente
  • Responsive Webdesign, HTML5 und CSS3
  • Usability, User Experience, Barrierefreiheit

Die vielen Webdesign-Beispiele des Buchs und eine Sammlung der vorgestellten Tools und Ressourcen finden sich im webdesign-journal.de.

Wer das Buch erwerben möchte, macht dies am besten direkt beim Rheinwerk Verlag (ehemals Galileo Design): „Webdesign – Das Handbuch zur Webgestaltung“.
Feedback oder Fragen zum Buch gerne direkt an mich!

12 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Herzlichen Glückwunsch zur Veröffentlichung! Ich wünsche dir, dass es sich verkauft wie „warme Semmeln“ und die Kritiken durchweg positiv sind. :-)

    Viele Grüße aus dem hohen Norden

    Götz

    Antworten

  2. Ich werde mir Ihr Buch bestellen. Ich habe mich erst vor kurzem für das Thema Webseiten (HTML&CSS) begeistern können und bin was Kreativität und Design angeht eine absolute Null. Deswegen hoffe ich mir etwas aus diesem Buch mitnehmen zu können. Allein die Leseproben sprechen mich an.
    Ein Thema das mich interessiert, wird in Ihrem Buch auch etwas über das Erstellen von Webelementen (zb Buttons usw.) mit Gimp oder Photoshop erwähnt?
    Ich werde nach Beendigung des Buchs auch eine kleine Rezension auf Amazon verfassen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Thomas L.

    Antworten

    • Hallo Thomas,
      freut mich, dann hoffe ich, dass Dir das Buch viel hilfreichen Input liefert!
      Auf die Umsetzung mit Photoshop wird an einigen Stellen eingegangen, z.B. ein Tutorial über die Rastererstellung in Photoshop und die anschließende HTML/CSS-Umsetzung. Es ist aber kein Photoshop-Screendesign-Buch, dass die ausführliche Erstellung eines Design mit Photoshop erklärt.
      Schöne Grüße
      Martin

  3. Ahoi! Grade zufällig über einen Link zu Deinem Buch gestolpert und dachte mir, ich sage mal: Glückwunsch! Leseprobe macht sich schon mal sehr gut, muss ein ziemliches Stück Arbeit gewesen sein!
    Beste Grüße aus der Hansestadt!

    Antworten

    • Hi Grigori,
      Danke! Ja, da steckt etwas Arbeit drin…
      Grüße in den hohen Norden.

  4. Hallo Martin,
    habe mir gerade besagtes Buch gekauft und ich muss mal wieder sagen: Ich liebe den Geruch frisch von der Folie befreiter Bücher…^^

    Leider folgte eine kleine Enttäuschung direkt auf dem Fuß: Anscheinend gibt es von dem Buch, wie bei vielen anderen von Rheinwerk – Galileo nicht das E-Book für registrierte Nutzer dazu – zumindest konnte ich keinen Code in dem Buch finden. Das ist schade, denn für abends im Bett zu lesen ist das Buch doch etwas schwer. Da bin ich bei bisherigen Bücher gerne auf das E-Book umgestiegen (obwohl ich als Nachschlagewerk das „physische“ Buch lieber verwende). Das ist jetzt schade, denn noch mal knapp 45 Euro nur für das E-Book übersteigen dann doch meine Möglichkeiten…

    Gruß

    Michael

    Antworten

    • Hallo Michael,
      kurze Ergänzung noch:
      Galileo kam im Sommer 2014 mit einem großartigen Angebot auf den Markt und bot seinen Kunden ohne Aufpreis das E-Book an.

      Der Verlag selber dazu:
      „Leider hat der deutsche Gesetzgeber, konkret das Finanzministerium, allen Verlagen solche Angebote in der Praxis untersagt, da Buch und E-Book verschiedene Mehrwertsteuersätze haben und alle Bundle-Produkte beide MwSt.-Sätze ausweisen müssten – basierend auf einer Verteilung des Preises auf das gedruckte Buch und das E-Book. Weil die gesamte Buchhandelslandschaft samt der Kassensysteme mit solch einer Produktform nicht zurechtkommen, also keine zwei Mehrwertsteuersätze handhaben können, mussten alle Verlage, auch wir, solch ein Angebot zurücknehmen. Schade, denn unsere Kunden hätten davon profitiert.“

  5. Hallo Martin,

    beim Lesen Deines Buches (immerhin bis jetzt 500 Seiten – für mich eine wirkliche Leistung) bin ich nun im Kapitel über Typografie gelandet. Hier musste ich mich dennoch über einige „Ausführungen“ Deinerseits im Bezug zur Kantenglättung wundern. Es mag ja sein, dass eine Kantenglättung auf Basis von Graustufen oder Subpixelrendering Schriften „schöner“ ausschauen lässt, aber leider wird dieser Punkt dabei immer mit einer besseren Lesbarkeit gleichgesetzt – was in meinen Augen nicht zutrifft.

    Es ist ja durchaus richtig, dass Schriften ohne Kantenglättung pixeliger dargestellt werden, dennoch bieten diese aufgrund des hohen Konstrates (schwarze Pixel, weißer Hintergrund) in meinen Augen (vorsicht Doppeldeutig…^^) die bessere Lesbarkeit. Ich merke das bei mir z.B. deutlich: Meine Augen kommen mit diesem ganzen Kram überhaupt nicht zurecht. Für mich ist es deutlich anstrengender, solche geglätteten Texte zu lesen, alleine das halten der Zeile oder das Scharfstellen des Auges erfordert bei mir eine merklich höhere Konzentration. Ein Blick in die Suchmaschine seines Vertrauens zeigt zudem, dass es nicht gerade wenige Nutzer gibt, welche gerade bei Win 7/Win 8 diese Technologie aus dem System verbannen möchten. Ich stehe mit dieser Problematik also nicht alleine dar. Auch von meinem Optiker und Augenarzt wurde mir bestätigt, dass solche „Glättungen“ das Lesen eben erschweren und für das Auge deutlich anstrengender sind. Warum wird also darauf zurückgegriffen?

    Dies war für mich auch der Grund, dass ich so lange bei Windows XP geblieben bin, weil das System mir, zumindest in der klassischen Darstellung, die Möglichkeit einer vernünftigen Schriftdarstellung ohne ClearType ermöglichte. Jetzt habe ich unter Win 7 mit vielen Eingriffen in die Registry ein annähernd gleiches Schriftbild und ohne Glättung (z.B. durch austauschen der Schriftart von Segoe UI – die ClearType voraussetzt – zu Tahoma). Vorher habe ich bereits nach 10 Minuten Kopfschmerzen bekommen (ebenso wenn ich an anderen Rechnern sitze). Daher sind Webfonts für mich ein Graus, da die meisten dieser Schriften eine aktivierte Kantenglättung voraussetzen. Immer wieder muss ich per Stylish bei Seiten auf denen ich lese nachbessern, damit sie für mich gut lesbar bleiben. Bei Farben und Kontrasten soll immer auf Menschen mit Sehproblemen geachtet werden, aber bei den Schriftarten ist dies anscheinend nicht so wichtig.

    Daher stelle ich mir immer die Frage: Warum wird die Kantenglättung so hochgelobt? Ist sie in Zeiten von hochauflösenden Displays überhaupt noch nötig? Und gibt es auch Webfonts, welche eben keine Kantenglättung voraussetzen und trotzdem gut dargestellt werden?

    Und noch eine Anmerkung zu meinem Kommentar zur E-Book-Problematik: Ich möchte Rheinwerk da nichts unterstellen, ich denke mal nicht dass man ein solches Angebot bereits nach ein paar Monaten selbst wieder zurücknimmt, vielleicht wollte der Verlag auch auf Nummer sicher gehen, aber aktuell sieht die rechtliche Lage anscheinend doch etwas anders aus: Nachdem im Juli 2014 (also etwa gleichzeitig zum Start des Angebotes) zahlreiche Verlage das Finanzministerium mit Protestbriefen übrschütteten, gewährte dieses für E-Book-Bundles, also der Kombination aus gedrucktem Buch und zusätzlichen digitalen Angeboten bis Ende 2015 eine verlängerte „Nichtbeanstandungsfrist“. Lediglich für den E-Paper-Bereich gilt das Einheitspreisverbot ab sofort (nachzulesen im Buchreport Express Nr.9. 26. Februar 2015, Seite 7). Somit hätte Rheinwerk das Angebot in meinen Augen zumindest bis Ende 2015 laufen lassen könnte.

    Damit möchte ich aber nicht unterstellen, dass es sich der Verlag mit dieser Entscheidung einfach gemacht hat.

    Trotzdem muss ich sagen dass Dein Buch für mich bis jetzt jeden Cent Wert war..^^

    Beste Grüße

    Michael

    Antworten

    • Hallo Michael,
      Danke für Deinen langen Kommentar.
      Es stimmt wohl, dass die Problematik Rendering und Schriftwahl nicht immer ausreichend beachtet wird. Das trifft bspw. auch auf meiner Seite hier zu. So gibt sicherlich lesbarere Schriftarten als die „Merriweather“, die ich für den Fließtext im Einsatz habe. Ähnlich wie bspw. bei den Farben/Farbkontrasten spielt die Gesamtwirkung eine große Rolle und die entscheidet häufig über den Einsatz einer Farbe oder Schriftart.

      Zur E-Book-Thematik kann ich leider nichts weiter sagen.

      Gruss
      Martin

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