Webdesign – Das Handbuch zur Webgestaltung, die 2.

So schnell vergehen gut zwei Jahre. Ende 2014 kam die erste Auflage meines Webdesigns-Fachbuchs heraus. Und soeben ist die zweite Auflage erschienen. Einmal gründlich feucht durchgewischt und alles auf den neuesten Stand gebracht. Ich hätte selber nicht gedacht, dass ich so viele Webseiten in zweieinhalb Jahren verändern. Ca. die Hälfte der Buchbeispiele sieht inzwischen anders aus! Also alleine schon hier hat sich einiges in der zweiten Auflage getan. Inhaltlich wurde es, wo es nötig war, angepasst , bzw. ergänzt.

Die erste Auflage hat schon angenehme Rezensionen bekommen, ein kleiner Auszug:

„Dieses Buch sehe ich als Standardwerk.“

„Ich bin mir sicher, dass Martin Hahn mit diesem Buch die neue Referenz zum Thema erschaffen hat. Es ist ein Bollwerk, eine Bibel, ein Orakel, ein Schmeichler.“

„Rundum gelungen!!“

„ Das Buch hat mich vollkommen überzeugt! Es deckt alle Bereiche ab, die die tägliche Arbeit von Webdesignern darstellen und vermittelt das Wissen, welches Webworker brauchen, hervorragend.“

„Super geschrieben, inhaltlich (aus meiner Sicht) top, voller Tipps und Tricks und hilfreicher Anregungen. “


Aus dem Vorwort des Webdesign Fachbuches

Um das Buch vorzustellen, zitiere ich am besten aus dem Vorwort:

„Die Zeiten ändern sich. Nicht nur in der Welt »da draußen« hat man das Gefühl, dass alles immer schneller, kurzfristiger und un­übersichtlicher wird. Auch und vor allem in der Online­-Welt spiegelt sich diese Entwicklung und subjektive Wahrnehmung wider. Und betrifft damit auch die Thematik der Webseitengestaltung. Auch hier ändern sich regelmäßig Trends, neue Techniken kommen dazu, neue Programme und Apps sowie veränderte und höhere Anforderungen.

Und irgendwie ist die Entwicklung im Webdesign fast schizo­phren. Auf der einen Seite wird es immer komplexer, immer mehr Aspekte, die es zu beachten gilt, um eine erfolgreiche Webseite zu gestalten. Themen wie Responsive Design, Webstandards, Barri­erefreiheit, Traffic, Conversion, Content Marketing, SEO, Lesbarkeit, Ladezeit und viele mehr spielen zusammen und wollen fast gleichermaßen beachtet werden. Das klingt, als könnte nur eine große Agentur mit einem umfangreichen Mitarbeiterstab für ein großes Budget dies überhaupt auch nur ansatzweise umsetzen.
Und auf der anderen Seite gibt es immer mehr Tools und Programme, die die Arbeit erleichtern, wie selten zuvor. Selbst ohne bzw. nur mit geringen Kenntnissen lassen sich inzwischen Web­seiten umsetzen, die – zumindest auf den ersten Blick – professionell wirken und günstig sind (ja, und manchmal auch billig). Homepage-­Baukaästen/Webseitengeneratoren und Website­-Templates haben inzwischen einen Stand erreicht, der teilweise nur noch wenig vom Schrecken dieser Systeme vergangener Jahre hat. Zwar entstehen dadurch auch massenhaft Webseiten, die sich sehr ähneln, wenn nicht gar austauschbar sind. Doch trotzdem sind diese professioneller, hochwertiger als noch vor ein paar Jahren.

Und ebenso gespalten sind die Erfahrungen, die ich in meiner täglichen Arbeit erlebe. Nicht selten, dass ich bei der Erwähnung meines Berufsbildes »Webdesigner« (ich finde diesen auch nur zum Teil passend, habe aber noch keinen besseren gefunden) regelmäßig Fragen gestellt bekomme, die in die Richtung gehen, ob so viele Webseiten denn noch erstellt werden, dass es dieser Tätigkeit überhaupt noch bedarf. Gute Frage, braucht es denn einen Webdesigner überhaupt noch?

Wenn ich dann die Auftragslage sehe (auch bei vielen Kollegen), mich im Netz umschaue und die vielen Webseiten betrachte, die den heutigen Ansprüchen in vielen Aspekten nicht genügen, und wahrnehme, welche Bedeutung das Medium Internet in unserer Gesellschaft hat, dann weiß ich: Wann, wenn nicht heutzutage, braucht es die Tätigkeit und Fähigkeit eines guten Webdesigners!?

Der Bedarf an guten Webseiten scheint mir – zumindest aktuell – fast unerschöpflich. Zum einen verlangt es die rasante Entwicklung, dass alle drei, vier, fünf Jahre ein größerer Relaunch sein muss/sollte. Dann gibt es tatsaächlich noch Unternehmen, okay, es sind vor allem die kleineren, nicht selten Handwerksbetriebe oder Restaurants, die noch gar keinen Internetauftritt haben. Und dann gibt es unzählige Unternehmen, die zwar einen haben, der aber inhaltlich, optisch und technisch nicht mehr zeitgemäß ist, um es mal halbwegs positiv zu formulieren.

Mit anderen Worten: Trotz der immer mal wieder aufkommen­ den Prognosen, dass unser Berufsstand sich abschafft bzw. durch die technische Entwicklung unnötig wird, ist der aktuelle Bedarf an guten Webdesignern so groß wie selten, vielleicht wie nie zuvor.

Um als Webdesigner oder sonst wie in der Gestaltung und Umsetzung einer Webseite Tätiger erfolgreich zu sein und gute, effektive Webseiten erstellen zu können, bedarf es aber auch Kenntnisse in einem Umfang wie wohl nie zuvor. So sind mindes­tens gute Grundlagenkenntnisse in den Bereichen Screendesign, Usability, Informationsarchitektur, Gestaltungsprinzipien, Respon­sive Webdesign, Frontend-­Entwicklung, Suchmaschinenoptimie­rung, Webstandards, Barrierefreiheit, User Experience, Kommuni­kations­- und Wahrnehmungsprinzipien, Typografie, Farbwirkung und ein Gespür für aktuelle Webdesign­-Trends notwendig – also Kenntnisse in einem Umfang, den in vielen (großen) Agenturen viele Personen abdecken, der aber eben auch immer wieder in kleineren und mittleren Agenturen von wenigen Personen und bei selbstständigen Webdesignern oft auch nur von einer Person abgedeckt wird. Je nach »Beschäftigungsart« kommen noch Wissen und Erfahrungen in den Bereichen Akquise, (Online)marke­ting, Projektmanagement und der sensible Umgang mit Kunden hinzu. Also Kenntnisse in einem Umfang und auch einer Qualität, die nicht einfach zu erwerben sind und die vor allem regelmäßig angepasst und erneuert werden müssen, weil sich die Branche, die Technik und die Bedürfnisse rasant verändern.

[…]

Ein Webdesign­-Handbuch, das kein relevantes Thema auslässt. Gedacht für Einsteiger wie auch Fortgeschrittene. Gutes Webde­sign muss viele Aspekte beachten (siehe oben). Ein guter Webde­signer muss viele Kenntnisse haben. Ein guter Webdesigner ist ein Hybrid aus Gestalter und Techniker. Design und Frontend gehen Hand in Hand in der modernen Webgestaltung. Daher versucht dieses Buch, die Brücke zu schlagen zwischen Design und Code. Das eine funktioniert nicht ohne das andere. Das Buch konzen­triert sich daher nicht auf ein Thema, auf eine Technik oder ein Softwareprodukt. Mit diesem Buch versuche ich, die Gestaltung zeitgemäßer Webdesigns mit aktuellen Techniken und Workflows aufzuzeigen. Praxisnah mit vielen Beispielen von tollen Webseiten, hilfreichen Tutorials und Codebeispielen (die auch im Download­ Angebot zum Buch zu finden sind). Und mit einem theoretischen Unterbau an den Stellen, an denen er nötig ist (auch mal länger). Aktuelles Wissen also, das sich nicht in (unnoötigen) Details verliert, sondern den Blick auf das Wesentliche lenkt und die Kompeten­zen vermittelt, die ein moderner Webdesigner heutzutage haben muss.“

Ach, was rede ich lange, schaut selber, lest die Leseprobe und kauft euch das Buch am besten direkt beim Rheinwerk Verlag:
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Autor:
Martin Hahn ist der Gründer von hahnsinn – Büro für Design & Webentwicklung mit Sitz in Leipzig und Frankfurt a.M. Er ist Fachbuchautor, Dozent, Blogger und betreibt das Webdesign Journal, einen Fachblog rund um Webdesign-Themen.

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