Jahrelang hatte ich Webseiten nach dem Prinzip umgesetzt:
Sie möchten eine neue Website? Hier, bitte schön ist ein Entwurf. Sie haben noch keine Inhalte? Schade, aber ok, dann arbeite ich erst einmal mit Platzhaltern.
Achso, Sie schreiben die Inhalte nach meinem Design, dann wenn Sie sehen wie viel Platz vorhanden ist.

Meine Aufgabe als Webdesigner war die Gestaltung und die technische Umsetzung der Website. Und die Aufgabe des Auftraggebers war die Lieferung der Inhalte und die Begutachtung meiner Designs. Naja, und dann war die Website halt irgendwann fertig.
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So schnell vergehen gut zwei Jahre. Ende 2014 kam die erste Auflage meines Webdesigns-Fachbuchs heraus. Und soeben ist die zweite Auflage erschienen. Einmal gründlich feucht durchgewischt und alles auf den neuesten Stand gebracht. Ich hätte selber nicht gedacht, dass ich so viele Webseiten in zweieinhalb Jahren verändern. Ca. die Hälfte der Buchbeispiele sieht inzwischen anders aus! Also alleine schon hier hat sich einiges in der zweiten Auflage getan. Inhaltlich wurde es, wo es nötig war, angepasst , bzw. ergänzt.

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Es war nur eine Frage der Zeit.

Seit Ende April ist die „Mobilfähigkeit“ einer Webseite Rankingfaktor für Google. Neben vielen anderen bekannten Faktoren wie der Einsatz von Schlüsselwörtern, Domainname oder Ladegeschwindigkeit kam also ein weiterer Faktor dazu. Google passt seinen Suchalgorithmus ja regelmäßig an. Die in den letzten Jahren enorm gewachsene Bedeutung von mobilen Endgeräten wird dieser neue Ranking-Faktor nun gerecht.

Aktuell betrifft diese Änderung in erster Linie die Suche auf mobilen Endgeräten, und hier vor allem auf Smartphones, weniger auf Tablets. Bei der mobilen Suche möchte Google vor allem solche Suchtreffer präsentieren, die auch für mobile Geräte optimiert sind. Webseiten, die also für mobile Endgeräte optimiert sind, werden also bevorzugt behandelt. Webseiten, die nicht optimiert sind, werden im mobilen Suchranking abgestraft.

Was genau bedeutet „mobile-friendly“?

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Im designerdock-Blog wird aktuell mein Buch „Webdesign – Das Handbuch zur Webgestaltung“ verlost:

Auf knapp 800 Seiten widmet sich der selbständige Webdesigner und ehemalige Kollege aus dem Frankfurter Dock, Martin Hahn, in seinem Praxishandbuch “Webdesign – Das Handbuch zur Webgestaltung” den Kernfragen einer kreativen Webgestaltung und sammelt Designprinzipien und Anforderungen an eine zeitgemäße und ansprechende Website.

Wenn ihr auch etwas Nachhilfe in Sachen Webdesign braucht dann bestellt euch das Buch bei dem rennomierten Rheinwerk Verlag (ehemals Galileo Design) auf www.rheinwerk-verlag.de/webdesign_3509/ oder schreibt uns bis zum 12. März eine Email an designerdock und gewinnt mit etwas Glück ein Exemplar.

Zur Verlosung im designerdock-Blog »

Das liegt das Ding also. 780 Seiten geballte Webdesign-Lektüre. Ein gutes Jahr, unglaublich viele Stunden vor Word-Dateien und Webseiten und ein Arbeits- und Schreibaufkommen, das jede „Work-Life-Balance“-Diskussion ad absurdum führt, hat dieses Werk gebraucht.
„Webdesign – Das Handbuch zur Webgestaltung“ ist mein erstes Werk als Fachautor und das gleich beim renommierten Fachverlag Rheinwerk Verlag (ehemals Galileo Press).

Das Webdesign Handbuch

Ein Buch, dass alle Design-Aspekte bei der Webseitengestaltung ausführlich beleuchtet. Ein kurzer Blick in das Inhaltsverzeichnis zeigt die Themenvielfalt:

  • Prinzipien modernen Webdesigns
  • Briefing, Website-Konzeption, Projektmanagement
  • Typografie und Webfonts
  • Farbe im Web, Farbkonzepte und -harmonien
  • Layout und Raster
  • Informationsarchitektur
  • Navigation, Buttons, Links
  • Grafiken, Bilder, Icons
  • Webdesign-Stile, aktuelle Webtrends
  • Animationen, multimediale Elemente
  • Responsive Webdesign, HTML5 und CSS3
  • Usability, User Experience, Barrierefreiheit

Die vielen Webdesign-Beispiele des Buchs und eine Sammlung der vorgestellten Tools und Ressourcen finden sich im webdesign-journal.de.

Wer das Buch erwerben möchte, macht dies am besten direkt beim Rheinwerk Verlag (ehemals Galileo Design): „Webdesign – Das Handbuch zur Webgestaltung“.
Feedback oder Fragen zum Buch gerne direkt an mich!

Als Webdesigner ist man ja immer auf der Suche nach Inspirationen und nach Beispielen von schönen und modernen Webseiten. Und viele Webdesign-Blogs zeigen Listen mit aktuellen Webseiten, meistens zu einem bestimmten Thema wie bspw. Responsive Webdesigns oder nur grüne Screendesigns.

Beim täglichen Streifzug durchs Web schaue ich mir diese Showcases gerne an, bleibt man so ja auch „up-to-date“ und es ist recht kurzweilig.

Sitze ich aber einem konkreten Kundenprojekt und suche Inspirationen zu einem bestimmten Thema wie eben z.B. Repsonsive Webdesign, dann habe ich diese Showcases aber eben nicht parat und muss doch Google befragen. Ziemlich unbefriedigend, da gerade die aktuellstenen Showcases noch nicht so gut ranken.

Was fehlte, war eine Website, welche die Showcases der verschiedenen Webdesign-Blogs sammelte. Bis jetzt! Oder genauer bis vor einem Jahr. Da kam mir die Idee diese Sammlung von Webdesign-Showcases einfach selber zu bauen.

Vorteil: Die Showcases zu den verschiedenen Themen sind immer parat. Und ich habe gleichzeitig eine schöne Referenz in Sachen Screendesign, Frontendentwickkung und WordPress – also ein schönes Eigenprojekt!

Die Pflege der Seite ist zwar manchmal nervig, aber hält sich im Grunde auch wirklich in Grenzen: Headline, Link und kleines Vorschaubildchen – fertig!

Inzwischen sind über 420 Showcases online. Ein Ende nicht abzusehen, da fast täglich auf den unterschiedlichsten Blogs neue Showcases generiert werden.

Und inzwischen ich bin nicht mehr der alleinige Nutzer meiner eigenen Seite – sagen zumindest die Besucherzahlen, was auch ein bisschen motiviert! Und die vielen kleinen Thumbnails sehen doch immer wieder fesch aus!


Hier der Link zu den Webdesign Showcases:
Webdesign-Showcases

Es gab Zeiten, da waren Verläufe in Designs verpönt: „Hat der Grafiker nix drauf, macht er schnell einen Verlauf“. Spätestens seit dem typischen web2.0-Stil, bei dem Logos und die Screendesigns mit Spiegelungen, Schatteneffekten und Verläufen versehen wurden, gehören Verläufe zu fast jedem Screendesign dazu. Aber: Verlauf ist nicht gleich Verlauf!

Die Hauptwirkung eines Verlaufes liegt vor allem in der dadurch entstehenden räumlichen Tiefe. Neben Texturen und Bildern bieten Verläufe damit eine großartige und vor allem recht einfach einzusetzende grafische Möglichkeit Webdesigns eine Haptik zu geben. Und diese Haptik sorgt entscheidend für die Wirkung des Webdesigns auf den Betrachter.

 

Gelungene Beispiele für Verläufe in Screendesigns:

 

 

Allen Beispielen gemein ist der fast unmerkliche Einsatz von Verläufen, die sich zwischen zwei sehr sehr ähnlichen Farbwerten vollziehen. Damit wird eine dezente räumliche Tiefe erreicht, welche die Webdesigns aber (dezent) lebhaft machen.
Von dieser Art Verläufe wimmelt es nur so im Netz. Man könnte fast sagen sie gehören zum modernen Webdesign-Standard.

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