Im März begann ich aus Interesse, Neugierde an dem Projekt „Nischenseiten-Challenge“ von Peer Wandiger, www.selbstaendig-im-netz.de, mitzumachen. Die Idee dahinter war innerhalb von 13 Wochen eine Nischenseite aufzubauen und zu schauen inwieweit sich diese monetarisieren läßt.

Meine Begeisterung für diese Idee war zum einen das Interesse an der Thematik Online-Marketing im allgemeinen, in dass ich mich sowieso tiefer einarbeiten wollte. Zum anderen wollte ich schon lange vermehrt eigene Projekte angehen. Und wie es so oft ist: es braucht den Druck von außen, um anzufangen. Zwar habe ich die 13 Wochen nicht so durchhalten können wie innerhalb der Challenge angedacht, nicht in erster Linie aufgrund Bequemlichkeit, sondern aufgrund Kundenprojekten.

Dann passiert es aber schnell, dass solche eigenen Projekte irgendwann halbfertig stiefmütterlich behandelt vor sich hin dümpelen. Mit Geduld und Durchhaltevermögen konnte ich aber die Sommermonate nutzen, um meine Nischenseite fertig zu stellen.

Wobei „Nischenseite“ wohl eher eine unzutreffende Bezeichnung ist. Eine Nische zeichnet sich ja dadurch aus, dass die Konkurrenz nicht sehr hoch ist, meistens weil das Thema auch nicht ein sehr hohe Suchvolumen hat. Und eine Nischenseite ist meistens inhaltlich auch eher knapp gehalten, sprich wenig Unterseiten.

Aufgrund der kurzen Vorbereitung zu Beginn der Challenge und dem Druck sich schnell ein Thema zu überlegen, enstand bei mir eben weniger eine klassische Nischenseite, sondern – so nenn ich das Ganze nun – eine umfangreiche Ratgeberseite:

praesentationen24.de - Die Ratgeberseite für erfolgreiche Präsentationen

Ich habe einen gewissen – nicht zu kleinen – Anspruch an mich und meine Arbeit. Nun sind die meisten Nischenseiten, naja, wie soll ich sagen, unhübsch. Die Texte sind meistens „nur“ für die Suchmaschine (jaja, und damit auch für den Menschen…) und die Themen reichen von Problemen rund um Pickel, Zunehmen und wie grille ich richtig! Klar, für entsprechend Ratsuchende mögen diese Nischenseiten weiterhelfen. Ich tat mich aber schwer ein Thema zu nehmen, dass mich nur begrenzt interessiert, dafür aber vielleicht einen „Markt“ hat. So kam ich zu dem Thema „Präsentationstechnik“. Etwas Ahnung habe ich davon schon. Ab und zu steh ich vor Menschen – vor allem Studenten – und erzähl ein bisschen was. Zum anderen entwickle ich mich selber im Präsentieren gerne weiter. Also zwei (inhaltliche) Fliegen mit einer Klappe. Sich selber tiefer in die Materie einarbeiten und anderen Lesestoff geben. Perfekt.

Technisch sind gefühlte 120% der Nischenseiten mit WordPress umgesetzt. Hat auch Sinn, so auch meine Seite. Liebe ich dieses System doch auch. Als Theme habe ich Skeleton probiert. Zum einen ist es von Haus responsive! D.h. meine „Nischenseite“ ist optimiert für mobile Endgeräte… YEAAAH – Zu deutsch: die Seite ist ganz weit vorne! Wer noch Darstellungsungenauigkeiten in verschiedensten Endgeräten feststellt, darf mir diese gerne melden. Und Skeleton bietet ein großes Spektrum an Shortcodes und Erweiterungen an. Einerseits schön, aber in meinen Fall too much. Klar, Forum- und Shop-Funktionalität brauche ich nicht, dementsprechend machten auch die Dateien im Backend-Editor das Ganze etwas unübersichtlich. Aber wer weiß, vielleicht kommt es ja irgendwann doch noch zum Einsatz…

Ja, und dann die Nummer mit dem Design! Nun verdiene ich ja vor allem mit bunten Pixeln mein Geld. Also wie eine Standard-Nischenseite durfte meine Seite definitiv nicht aussehen! Wie die Standard-Nischenseite aussieht? Das Standard-Theme von WordPress Twenty Eleven! Im besten Falle…

Also sollte meine Seite nicht nur inhaltlich und technisch ansprechend und modern sein, sondern natürlich auch optisch zeitgemäß daher kommen. Markantes Farbschema, kleines Logo, zwei, drei kleinere Details ausgearbeitet. Wie schauts aus? Sagt ihr mir es!

Fertig ist die „Nischenseite“: Mein eigenes Projekt.
Inhaltlich, optisch und technisch eine schöne Referenz. Im Ideallfall läßt sich das Ganze irgendwann monetarisieren – Ideen hab ich einige – zumindest aber läßt sich damit gut werben.

Und dan eben der Punkt Online-Marketing. Suchmaschinenoptimierung, technisch und textlich, das gezielte manuelle Backlinken und noch einige Dinge mehr. Was nützte die schönste Seite, wenn keiner kommt! Gerade für diese Erkenntnisse und auch in Zukunft noch fleißig zu machenden Erfahrungen, hat es sich gelohnt.

Der Lerneffekt war also rießig! Planen, recherchieren, umsetzen, abändern und wieder von vorne. Bei keinen Projekten lerne ich soviel wie bei eigenen.
Ich kann es jedem nur empfehlen: Macht euer Ding!

So war praesentationen24.de der Startschuss für einige eigene Projekte, die ich in den letzten Monaten angefangen habe und – wahrscheinlich – in den kommenden Monaten beginnen werde. Ich werde weiter darüber erzählen. Wer möchte, kann mir gerne unte Feedback geben zur Nischenseite, zu diesem Artikel oder wozu auch immer…

Erfahrungsbericht: Von der Nischenseiten-Challenge zur Ratgeber-Webseite
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