Projektmanagement und Organisation als Webdesigner

Dieser Beitrag erfolgt im Rahmen der Blogparade Die große „Wie organisierst du dich“ Blogparade von it helps aus Österreich.

Meine folgenden Gedanken drehen sich vor allem um mein „privates“ organisieren (auch als Webdesigner) und nicht um die Projektorganisation des Büros.
Vieles hat eine Ablauf, der sich über die Jahre mehr so ergeben hat, als grunsätzlich durchdacht zu sein. Daher gibt es viele „Orte“, an denen sich mehr oder weniger wichtige Dinge befinden.

Daher nutze ich vor allem vier Tools, um mich zu organsieren:

Die Standard Mac-Kalender-App, trello, Textdateien und ein offline Notizbuch, wobei das zugegebenermaßen ein Buch, ein paar Blocks und lose Zettel sind…
Dieser Ablauf mag – auch für mich, wo ich es gerade zusammenschreibe – nicht sehr effizient wirken und vermutlich gibt es auch effektivere Varianten.
Im Grunde sind es zwei Komponenten, die mich diesen aber beibehalten lassen: Gewohnheit und „never change a winning team“. Ehrlich gesagt brauche ich dieses Vorgehen.
Wichtige Termine und Tätigkeiten kommen in den Kalender. Selten im Detail geplant, sondern eher grob, was für Projekte an einem Tag anstehen. Meine künstlerische Freiheit erlaubt es mir diese aber auch nach Tagesgefühl zu verschieben. Klar, wenn eine Deadline ansteht, dann werden wichtiger Arbeiten nicht verschoben, aber bis zu einer Deadline ist es ja oft ein langer Weg…

trello ist so eine Art simple Projektmanagementsoftware, die online verfügbar ist. Hier halte ich alle wichtigen to-dos fest. Diese Liste hilft mir vor allem in den Momenten, wo keine Kalender-Aufgabe auch mich wartet. Hier stehen die Aufgaben, die erledigt werden müssen, aktuell aber noch keinen festen Termin haben.

In den Text-Dateien und Notizzetteln stehen dann oft allgemeine Sammlungen an to-dos. Auch viele Ideen, Gedanken halte ich hier fest. Zuerst eine lose Sammlung, die dann nach und nach den Eingang in trello oder den Kalender findet. Oft aber auch monatelang nicht angeschaut wird.

Es geht also vom groben ins feine, ins Detail. Vom analogen ins digitale. Von losen Gedanken in den Kalender.

Welche Routine wendest du täglich an um den Tag produktiv planen zu können? und Was hältst du von der Priorisierungsmethode A1, A2, A3, A4; B1, B2, B3, B4; …?

Sind diese nicht der Versuch in die Unplanbarkeit des Lebens Ordnung zu bekommen und Sicherheit zu gewinnen. Wer das Leben kennt, weiß es diese aber nicht gibt, höchstens zum Preis der Unfreiheit. Viele wollen den bezahlen, ich nicht. Selbständigkeit bedeutet ja nicht nur, selbst und ständig zu arbeiten, sondern auch beim Arbeiten die Freiheit zu haben, sich täglich, stündlich, fast minütlich die Arbeiten und auch die freie Zeit nach eigenem Empfinden einteilen zu können.
Anders ausgedrückt, ich habe mich nicht selbständig gemacht, um Sklave von A1, A2, usw.-Listen zu werden.

Dies ist mein ganz individueller Ablauf und meine persönliche Meinung. Für viele andere sind solche Listen, Tools und andere Werkzeuge sicherlich sehr hilfreich. Alleine schon, um wichtige Tätigkeiten nicht zu vergessen. Daher kann und mag ich auch gar keinen Tip abgeben. Höchstens den, seinen Ablauf immer mal wieder auf den Prüfstand zu stellen. Dies werde ich nun auch einmal machen, denn trotz aller Freiheit gibt es sicherlich noch (leicht) effizentere Wege, sich zu organsisieren.

Ich organisiere, also bin ich
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